#Giro101

erich's sportblog

Mit Interesse, wie jedes Jahr, habe ich den Giro d’Italia 2018, im TV und in der Presse, verfolgt. Rein sportlich war der Giro 2018, spätestens nach der Rückkehr aus Israel für mich eine spannende Angelegenheit. Ich mag den Giro schon allein wegen den tollen Bildern, Ausnahme Zeitfahren, die uns die RAI, gespickt mit Informationen, immer wieder präsentiert. Die Strecke fand ich zwar, gelinde gesagt, suboptimal und trotzdem war ich erneut fasziniert über die Vielfältigkeit unseres südlichen Nachbarlandes. Man war bemüht keinen „Promihoger“ oder ähnliches auszulassen. Via Ätna, Gran Sasso 
oder Monte Zoncolan war alles dabei. Dass die Entscheidung dann am Colle delle Finestre herbei geführt wurde wundert mich nicht. Wer was und wie jedoch schon. Sah man in den Tagen vor der 18. Etappe nach Prato Nevoso in der Person von Simon Yates (Mitchelton-Scott-Team ) einen souveränen Leader wankte er bei der 18. Etappe bevor er dann bei der 19…

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„Junge Freiheit“, „Achse des Guten“, „Tichys Einblick“, AfD: Sprache & Vokabeln

Eine entlarvende Wörtersammlung zur Erkennung von rechtem Gedankengut.

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Die Quittung

Es geht nicht so recht voran mit dem Gewicht. Letzte Woche noch ca. 200g abgenommen, diese Woche wieder 300g drauf. Schlecht.

An Tagen mit erwähnenswerter sportlicher Aktivität geht die Rechnung mit den Kalorien ja auf. Egal ob 600 oder 3000 verbrauchte Kilokalorien, das wichtige Minus steht. Mein Tagesziel, also die rund 1750 kCal aufgenommene Energie, wird nicht überschritten. Schwer wird es ohne Aktivität. Allein ein vermeintlich kleines Frühstück bringt schon den halben Tagesetat. Es klingt wenig: 2 Scheiben Toastbrot (meist „Harry Körnerbalance“), etwas Butter, eine Scheibe mit Käse, eine mit Schinken, hin und wieder ein Ei, zwei Tassen (okay, Becher) Kaffee mit Milch und etwas Zucker, knapp 1000 kCal. Zuviel.

Alternativen hat mir z.B.  Erich von Almen aufgezeigt, eine ganze Produktlinie mit vielen guten Eigenschaften für den Sportler. Auch aus Richtung Dr. Feil und Prof. Dr. Froböse kommen jede Menge Hinweise, Anleitungen und natürlich auch passende Produkte, die eine deutlich bessere Fitness und höhere Leistungsfähigkeit verheißen. Grundtenor: deutlich weniger Kohlenhydrate, hochwertige Eiweiße und Fette, forderndes Training und richtige Regeneration. Eigentlich ganz einfach.

Ich versuche eher die Methoden zu übernehmen, weniger irgendwelche Produkte oder kostenpflichtige Kurse. Und ich glaube (!), daß solche Methoden rund um die Ernährung auch mit gering verarbeiteten Lebensmitteln funktionieren. Ich mag keine Tabletten oder Pülverchen, ich mag möglichst naturbelassene Rohstoffe. Ich möchte meine Lebensmittel „ganz normal“ im örtlichen Einzelhandel kaufen, am besten auch noch regional und in Bioqualität. Genau das ist mein (nahezu) täglicher Kampf.

Allerdings gab es zuletzt Rückschläge. Zum einen habe ich z.B. mein vermeintliches Mini-Frühstück noch nicht verändert, zum anderen habe ich meinen eigenen Grundsatz zu oft verletzt, an Tagen ohne Training richtig konsequent unter den 1700 kCal zu bleiben. Größenordnung 12-14 Flaschen Bier pro Monat sollte ich auch mal überdenken, mit der Hälfte wäre ich noch nicht bei der Askese angelangt. Nach größeren Touren sollte ich mich eher auf die schnelle Eiweißaufnahme beschränken und das ganze nicht wie leider noch üblich in einem allzu üppigen Finisher-Freßgelage enden zu lassen.

Genau genommen muß ich ja nur meine eigenen Regeln einhalten. Mehr nicht. Auf in die nächste Woche.

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Neue Zahlen und mehr

Ein leichtes Hoch und Runter und am Ende der sportlich eher mageren Runde gerade mal 100 Gramm weniger als am letzten Wochenende – mehr war nicht drin. Körperfett so ungefähr im Trend (nach unten), genau genommen nur im Bereich der Meßungenauigkeiten. Der Befreiungsschlag nach unten hat nicht stattgefunden.
In der täglichen Energiebilanz gab es diese Woche zwei Tage mit einem Kalorienüberschuß von jeweils knapp 400 kCal, ansonsten immer sehr knapp darunter. Ich muß mir wohl für das Frühstück etwas einfallen lassen. Zwei Toastscheiben mit etwas drauf und zwei Tassen Kaffee (+Milch, +Zucker) sind ja schon knappe 1000kCal, da bleiben für zwei weitere Mahlzeiten gemäß der anvisierten 1700 kCal nur noch Möhrchen, Salat und ein Ei. Mehr muß ich mir gemäß der Aussage von MyFitnessPal mit Training „verdienen“. Die Richtung scheint klar, aber es ist wirklich hart.

Heute gab es die erste Fahrt mit dem neuen Laufradsatz. Erster Eindruck: sehr komfortabel! Durch die recht breite Felge zieht es auch die Reifen in die Breite, der 23er Conti ist fast so breit wie der 25er auf einer Veltec-Felge. Daß die Räder insgesamt schwerer als nur 1500g (nackt) sind spürt man schon, aber sie sind auch sehr steif. So bin ich auf einer für meine Verhältnisse mittelmäßig profilierten Strecke (56km, 390HM) im GA2-Bereich 28km/h Schnitt gefahren, für winterliche Klamotten relativ schnell. Dieser Laufradsatz scheint meine Erwartungen also zu bestätigen.

Kommende Woche muß ich mir was einfallen lassen, um ein einigermaßen beachtenswertes sportliches Pensum hinzulegen. Eine Maßnahme wird sein, alles für eine Fahrt benötigte sehr griffbereit und zentral zu positionieren. Halbe Stunde vor und nach dem Training ist zuviel, die Hälfte müßte reichen. Ich bin da eben so ein Bummelheinz, genau wie früher im Sportunterricht und im Training beim Club, im Laufen einer der schnellsten, im Umziehen mit Abstand der langsamste. Da muß ich an mir arbeiten.

Und ich fange JETZT mit den Vorbereitungen für’s Training morgen an.

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Neue Zahlen

Die neuen Zahlen belegen einen Zusammenhang zwischen meinen körperlichen Aktivitäten und dem aktuellen Schlachtgewicht. Der Sonntagmorgenwert lag bei 95,6kg, vor einer Woche waren es 0,2kg mehr. 200 Gramm sind nicht viel, es sind ein paar Schlückchen Wasser trinken oder einmal mehr oder weniger Pipi gehen.

Ein ähnliches Bild bei den Körperfettwerten, der Anteil sank um 0,3% auf 23,6% und mit viel Phantasie kann man einen Trend nach unten erkennen.

Der Aufwand war in dieser Woche deutlich geringer. 93 Kilometer auf dem Mountainbike im Grundlagenbereich und 45 intensivere Minuten auf der Rolle, das war’s. Dazu waren die Tage mal knapp über und mal knapp unter der Kalorienbilanz. Viel bessere Zahlen waren deshalb auch nicht zu erwarten.

Für die kommende Woche ist einiges außerhalb des eigentlichen Radsports geplant, der Körper hat’s nötig und auch verdient. Stay tuned  😉

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Neue Hardware für’s Training

Die meisten Kilometer auf dem Rennrad habe ich mit Laufrädern von Mavic absolviert, genauer die sehr weit verbreiteten Mavic Aksium. Ich will nicht meckern, sie haben bisher bis zu 25000 Kilometer gehalten und das bei der doch recht spärlichen Pflege und Wartung meinerseits. Preisklasse um die 200€, paßt. Allerdings kann man von den Fahrleistungen keine Wunder erwarten, die Felgen sind robust, aber damit auch recht schwer. Zudem habe ich als sowohl schwerer als auch kräftiger Fahrer schon das Gefühl, daß sich beim Antritt hinten so einiges durchbiegt und viel Kraft in die Verformung von Felge und Speichen geht.

Das war mit dem Kauf des Canyon schon ganz anders. Laufräder waren hier die Mavic Ksyrium Elite, sehr leicht, sehr steif, für 120kg Fahrergewicht zugelassen, die Beschleunigung war einfach grandios. Nach ca. 3000 Kilometern (+/- 1000) war aber der Spaß am Hinterrad vorbei.

Mavic sagt, damit könne man nicht mehr fahren. Ich weiß, daß ich längst nicht der Einzige mit einer derart geschädigten Felge bin, nein, es ist eher typisch für genau diese Felge. Mavic möchte, daß ich eine neue Ksyrium-Felge kaufe, ich dagegen sehe keinen Grund, weiterhin Mavic-Felgen dieser Preis- und Gewichtsklasse zu kaufen.

Also habe ich mich im allwissenden Internet schlau gemacht, etliche Laufräder in die für mich und mein Leben üblichen Tabellen eingetragen, gerechnet, verglichen. Und so ganz nebenbei habe ich auch an meinen Wettkampf-LRS gedacht samt Laufradbauer. In den letzten Wettkämpfen bin ich 50mm hohe Carbonfelgen mit Alubremsflächen gefahren, genau die AC 50/50 SL C von Aerycs (Firma LSD Sports GmbH). Mit denen bin ich sehr zufrieden (ich werde auch mal darüber berichten), warum also nicht einen Trainings-Laufradsatz aus diesem Hause?

Die Wahl fiel zunächst auf die A 30/30 SL C Aero-23, die mit speziellen Speichen bis 110kg Fahrergewicht zugelassen sind. Trotzdem hatte ich Bedenken, immerhin hat ein bis 120kg zugelassenes Hinterrad bei mir nicht lange gehalten. Ich fragte erstmal per Mail an, ob dieser Laufradsatz der richtige für mich sein könnte, speziell für sehr viele Trainingskilometer. Antwort und Empfehlung war ein Laufradsatz mit DT 511 Felgen, den hauseigenen A1- Naben sowie DT Swiss Aero Comp Speichen. Etwas teurer, etwas schwerer als der A30/30.

Genau den habe ich mir dann vor kurzem für 389€ bestellt und da ist er nun, so ganz ohne Trara und Unboxing-Video:

Daß die Räder rund sind sollte bekannt sein, deswegen zeige ich lieber Felge samt roter Nippel. Das sollte gut zum schwarzen Canyon mit rotem Dekor passen. Bereift habe ich die Räder mit Continental Grand Prix II 23mm vorn und 25mm hinten, die Kassette ist eine 105er mit 11-28 Zähnchen. Die Gewichte reiche ich nach.

In vielleicht 2 Wochen wird es die erste Fahrt mit diesem Laufradsatz geben und ich werde berichten.

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Zahlen, bitte!

Letzte Woche habe ich meine geradezu erschütternden Körperwerte präsentiert. 96,5 Kilogramm Lebendgewicht, ich bin geneigt, vom „Schlachtgewicht“ zu sprechen.

Nun die neue Zahl, es sind 95,8 kg, wie üblich gemessen vor dem Frühstück. In einer Woche 0,7 kg, ja, ich bin erstmal zufrieden. Es geht nicht zu schnell und es geht nicht zu langsam, Hauptsache, es geht ungefähr so weiter. 2 Kilogramm pro Monat ist anvisiert.

Das Körperfett ist von knapp über 24% auf knapp unterhalb 24% gesunken (ca. 1%), aber das können auch kleine Meßfehler sein. Ähnlich die Skelettmuskulatur, die ist wiederum um ein knappes Prozent mehr geworden, aber auch innerhalb von einem kleinen Auf und Ab. Ich vermute da längere Zeiträume, die zu merklichen Verbesserungen nötig sind.

Also dann, auf zu den nächsten 0,7kg!

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