In kleinen Schritten vorwärts!

Keine 3 Wochen, dann fahre ich mein erstes Rennen in 2013, die Neuseenclassics bei (und in) Leipzig. Es sieht erstmal ganz gut mit mir aus.

Seit einigen Wochen fahre ich fast immer die gleiche Runde im Training (ohne Langeweile übrigens!), und da bemerke ich schon, daß ich diese eine Runde so nach und nach immer schneller mit immer niedrigerem Durchschnittspuls bewältige. Auch gefühlt fahre ich jede der kleinen Rampen lockerer und schneller, die mäßigen Steigungen immer einen Gang höher, die schnellen Passagen so richtig Kette rechts. Möge es bis zu den Neuseenclassics so weitergehen. Die Strategie dazu ist diese und nächste Woche weitere Erhöhung der Belastungen und die letzte Woche dann einfach die Form kommen lassen.

Dazu paßt, daß ich seit Februar ca 4-5 kg abgenommen habe. Okay, das ist nun weniger eine Leistung der letzten Wochen, sondern eher ein wirklich mieser Ausgangswert im Februar (trotz körperlicher Inaktivität dauernd großer Appetit). So nach und nach Normalisierung im Training und „etwas“ Vernunft beim Essen haben die Kilos wieder abgeworfen. Das soll jetzt so weitergehen, bis zum Rennen allerdings nicht mehr in dieser Geschwindigkeit.

Und dann gestern: Ich kam in die Firma, bis zu unserer Leitstelle sind es 62 Stufen, verteilt auf 3 Etagen. Und genau die bin icheinfach so hochgesprintet. Einfach so. Wäre ja nicht der Erwähnung wert, aber es kam einfach so aus einem Bewegungsdrang heraus, und es war das erste Mal seit bestimmt 10 Jahren, daß ich so die Treppen bewältige. Und oben war ich nicht mal k.o., es hätten noch 2-3 Etagen sein können. Oben habe ich es überhaupt erst so richtig geschnallt, was ich da eben gemacht habe, fast mit einem Schreck, was denn mein Knie dazu sagen würde. Das Knie hat aber zum Glück nichts gesagt.

Insgesamt scheint es auch mit dem Laufen immer besser zu werden. Nach dem halben Heldentot der ersten Laufeinheit (vor allem wegen Muskelkater) bin ich vorläufig bei über 10km/h angelangt, die 10km gehen auch in einem Stück. Ich habe jetzt zwar einen „Wochenlauf“ ausgelassen, der wird aber nachgeholt, und mit einem zeitlichen Mindestabstand zu Radrennen werde ich das Laufen auf jeden Fall intensivieren. Form und Gewicht werden es mir danken. Im Frühherbst 2013 werde ich dann zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder an einem Lauf teilnehmen, beim Weimarer Stadtlauf habe ich mir die 10km herausgesucht (und schon mal in den Ergebnislisten der Vorjahre nachgeschaut, ob ich so einigermaßen im Feld ankomme. Es wird so sein.)

So, genug geschrieben, in Kürze entscheidet das Wetter meinen heutigen Trainingstag: Längere regenfreie Zeit heißt Rennrad (heute mal mit Wettkampf-LRS), ansonsten gucke ich mir ein Stündchen zum Laufen aus.

Sport frei!

Über rennradopa

Ein Opa mit einem Rennrad. Hier wird selbst gedacht und selbst gemacht.
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