Meine kleine iPad – Sensation

Mein iPad und ich – es war in den bisherigen 22 Monaten unseres Zusammenlebens ein vielleicht 80%iges Glück. 80 Prozent, die mir bisher gereicht haben.

Ich beschreibe mal die restlichen 20 Prozent. Drückt man etwas länger auf die Icons, so beginne sie zu wackeln und tragen ein kleines Kreuz. Man kann sie nun verschieben oder auch löschen. Das funktioniert auf allen mobilen iOS-Geräten, nur eben bis vor kurzem nicht auf meinem iPad. Ich konnte als die Apps weder verschieben noch löschen.

Aber auch nicht kaufen, aus der iCloud nachladen oder irgendwie anders installieren, das funktionierte nur mit iTunes (das neue Design ist übrigens Sch…). Auch damit hatte ich mich fast abgefunden.

iTunes Store, App Store, iBooks – direkt mit dem iPad (over the air, „ota“) ging es nicht. Auf dem iPhone aber schon, da gab es nie Probleme. Beim iPad wurde nicht mal der Preis (b.z.w. das iCloud – Symbol) eingeblendet, wo sollte ich also zum Kauf und/oder Download draufdrücken? Netzwerkverbindung war immer gegeben, einmal installierte Apps funktionierten ja.

iMessage und Facetime wollten ebenfalls nicht. Alles genauso eingestellt wie beim iPhone – wo es ja funktionierte – und dann immer nur die Meldung „da ist wohl etwas schiefgelaufen, überprüfen Sie ihre Netzwerkverbindung“. Na Danke auch.

Es war mir aber irgendwie egal. Facebook, Twitter, Google+, Safari und MagineTV funktionierten tadellos, die stellen immerhin ca 95% der gesamten Nutzungsdauer. Aber irgendwie nervte es mich dann doch immer mehr, deswegen sollte genau heute die Lösung her.

Also zuerst etwas ziel- und lustlos auf Apples Supportseiten rumgesurft. Genau genommen findet man da nur diesen ganzen Support-Müll wie anderswo auch: Neustarten, Überprüfung Netzwerkverbindung, Aus- und Einschalten von Funktionen, und alles in einem Unterton, als wäre man nur zu blöd, mit solch hochkomplexer Technik umzugehen. Es drohte in einer vergammelten Zeit zu enden.

Schluß – Aus – Ende, wozu gibt es Garantien und Gewährleistungen? Also Kassenzettel und Originalverpackung gesucht und iTunes gestartet, zum Plattmachen. Oh, da wird noch iOS8.1.1 angeboten, ein winzig kleiner Hintergedanke kam plötzlich wieder auf. Gut, drauf damit, dann doch „zurücksetzen“. Alles lief, dann plötzlich stellte sich eine „neues iPad“ vor. Als „neu“ einrichten oder das bisherige … NEU!

Und plötzlich hieß mein iPad nicht mehr zwingend „German iPad“, nein, ich konnte einen Namen angeben. Oder „iPad von Jan“ bestätigen, gut, dann so. Ein paarmal „weiter“, ein paar Paßwörter, fertig.

Nun kann ich plötzlich Icons zum Wackeln bringen, Apps direkt auf dem iPad  installieren und auch löschen, ich kann das iPad zu iMessage und Facetime anmelden, alles geht, wie es soll. Staunemodus!

Als gelernter Ingenieur (wenn auch ohne Diplom) stelle ich mir natürlich die Frage nach dem WARUM. Ein KI (Künstliche Intelligenz) im iPad, welche den drohenden Garantiefall erkannte und nun die Zicken einstellte? War es iOS 8.1.1 als letzte Rettung aus dem Apple-Universum? Oder war es schlicht das NEU bei der erneuten Einrichtung?

Egal, es ist für heute meine kleine Sensation.

Über rennradopa

Ein Opa mit einem Rennrad. Hier wird selbst gedacht und selbst gemacht.
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