Neue Hardware für’s Training

Die meisten Kilometer auf dem Rennrad habe ich mit Laufrädern von Mavic absolviert, genauer die sehr weit verbreiteten Mavic Aksium. Ich will nicht meckern, sie haben bisher bis zu 25000 Kilometer gehalten und das bei der doch recht spärlichen Pflege und Wartung meinerseits. Preisklasse um die 200€, paßt. Allerdings kann man von den Fahrleistungen keine Wunder erwarten, die Felgen sind robust, aber damit auch recht schwer. Zudem habe ich als sowohl schwerer als auch kräftiger Fahrer schon das Gefühl, daß sich beim Antritt hinten so einiges durchbiegt und viel Kraft in die Verformung von Felge und Speichen geht.

Das war mit dem Kauf des Canyon schon ganz anders. Laufräder waren hier die Mavic Ksyrium Elite, sehr leicht, sehr steif, für 120kg Fahrergewicht zugelassen, die Beschleunigung war einfach grandios. Nach ca. 3000 Kilometern (+/- 1000) war aber der Spaß am Hinterrad vorbei.

Mavic sagt, damit könne man nicht mehr fahren. Ich weiß, daß ich längst nicht der Einzige mit einer derart geschädigten Felge bin, nein, es ist eher typisch für genau diese Felge. Mavic möchte, daß ich eine neue Ksyrium-Felge kaufe, ich dagegen sehe keinen Grund, weiterhin Mavic-Felgen dieser Preis- und Gewichtsklasse zu kaufen.

Also habe ich mich im allwissenden Internet schlau gemacht, etliche Laufräder in die für mich und mein Leben üblichen Tabellen eingetragen, gerechnet, verglichen. Und so ganz nebenbei habe ich auch an meinen Wettkampf-LRS gedacht samt Laufradbauer. In den letzten Wettkämpfen bin ich 50mm hohe Carbonfelgen mit Alubremsflächen gefahren, genau die AC 50/50 SL C von Aerycs (Firma LSD Sports GmbH). Mit denen bin ich sehr zufrieden (ich werde auch mal darüber berichten), warum also nicht einen Trainings-Laufradsatz aus diesem Hause?

Die Wahl fiel zunächst auf die A 30/30 SL C Aero-23, die mit speziellen Speichen bis 110kg Fahrergewicht zugelassen sind. Trotzdem hatte ich Bedenken, immerhin hat ein bis 120kg zugelassenes Hinterrad bei mir nicht lange gehalten. Ich fragte erstmal per Mail an, ob dieser Laufradsatz der richtige für mich sein könnte, speziell für sehr viele Trainingskilometer. Antwort und Empfehlung war ein Laufradsatz mit DT 511 Felgen, den hauseigenen A1- Naben sowie DT Swiss Aero Comp Speichen. Etwas teurer, etwas schwerer als der A30/30.

Genau den habe ich mir dann vor kurzem für 389€ bestellt und da ist er nun, so ganz ohne Trara und Unboxing-Video:

Daß die Räder rund sind sollte bekannt sein, deswegen zeige ich lieber Felge samt roter Nippel. Das sollte gut zum schwarzen Canyon mit rotem Dekor passen. Bereift habe ich die Räder mit Continental Grand Prix II 23mm vorn und 25mm hinten, die Kassette ist eine 105er mit 11-28 Zähnchen. Die Gewichte reiche ich nach.

In vielleicht 2 Wochen wird es die erste Fahrt mit diesem Laufradsatz geben und ich werde berichten.

Über rennradopa

Ein Opa mit einem Rennrad. Hier wird selbst gedacht und selbst gemacht.
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