Die Quittung

Es geht nicht so recht voran mit dem Gewicht. Letzte Woche noch ca. 200g abgenommen, diese Woche wieder 300g drauf. Schlecht.

An Tagen mit erwähnenswerter sportlicher Aktivität geht die Rechnung mit den Kalorien ja auf. Egal ob 600 oder 3000 verbrauchte Kilokalorien, das wichtige Minus steht. Mein Tagesziel, also die rund 1750 kCal aufgenommene Energie, wird nicht überschritten. Schwer wird es ohne Aktivität. Allein ein vermeintlich kleines Frühstück bringt schon den halben Tagesetat. Es klingt wenig: 2 Scheiben Toastbrot (meist „Harry Körnerbalance“), etwas Butter, eine Scheibe mit Käse, eine mit Schinken, hin und wieder ein Ei, zwei Tassen (okay, Becher) Kaffee mit Milch und etwas Zucker, knapp 1000 kCal. Zuviel.

Alternativen hat mir z.B.  Erich von Almen aufgezeigt, eine ganze Produktlinie mit vielen guten Eigenschaften für den Sportler. Auch aus Richtung Dr. Feil und Prof. Dr. Froböse kommen jede Menge Hinweise, Anleitungen und natürlich auch passende Produkte, die eine deutlich bessere Fitness und höhere Leistungsfähigkeit verheißen. Grundtenor: deutlich weniger Kohlenhydrate, hochwertige Eiweiße und Fette, forderndes Training und richtige Regeneration. Eigentlich ganz einfach.

Ich versuche eher die Methoden zu übernehmen, weniger irgendwelche Produkte oder kostenpflichtige Kurse. Und ich glaube (!), daß solche Methoden rund um die Ernährung auch mit gering verarbeiteten Lebensmitteln funktionieren. Ich mag keine Tabletten oder Pülverchen, ich mag möglichst naturbelassene Rohstoffe. Ich möchte meine Lebensmittel „ganz normal“ im örtlichen Einzelhandel kaufen, am besten auch noch regional und in Bioqualität. Genau das ist mein (nahezu) täglicher Kampf.

Allerdings gab es zuletzt Rückschläge. Zum einen habe ich z.B. mein vermeintliches Mini-Frühstück noch nicht verändert, zum anderen habe ich meinen eigenen Grundsatz zu oft verletzt, an Tagen ohne Training richtig konsequent unter den 1700 kCal zu bleiben. Größenordnung 12-14 Flaschen Bier pro Monat sollte ich auch mal überdenken, mit der Hälfte wäre ich noch nicht bei der Askese angelangt. Nach größeren Touren sollte ich mich eher auf die schnelle Eiweißaufnahme beschränken und das ganze nicht wie leider noch üblich in einem allzu üppigen Finisher-Freßgelage enden zu lassen.

Genau genommen muß ich ja nur meine eigenen Regeln einhalten. Mehr nicht. Auf in die nächste Woche.

Über rennradopa

Ein Opa mit einem Rennrad. Hier wird selbst gedacht und selbst gemacht.
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